Vortrag zu Neuromentalen Entwicklungsstörungen im Mittelschulalter – Klassifikation, Psychoedukation und inklusionspädagogische Handlungsfelder für Eltern, Pädagog*innen, Betreuer*innen
Vortrag zu Neuromentalen Entwicklungsstörungen im Mittelschulalter – Klassifikation, Psychoedukation und inklusionspädagogische Handlungsfelder für Eltern, Pädagog*innen, Betreuer*innen
Neurodivergenz im Schul- und Familienalltag: Verstehen, begleiten und fördern
Ist Ihr Kind im Mittelschulalltag oft reizüberflutet, unkonzentriert, hat schwankende Leistungen oder stößt in sozialen Situationen immer wieder an seine Grenzen?
Oder sind Sie Pädagog*in und möchten wissen, welche Rolle Neurodiversität im Mittelschulalltag spielt und wie Sie Kinder unterstützen können?
In diesem Vortrag beleuchten wir Neuromentale Entwicklungsstörungen wie ADHS und Autismus-Spektrum-Störung nach den neuesten Standards der Weltgesundheitsorganisation (ICD-11) – verständlich, alltagsnah und ohne Vorurteile. Sie lernen, warum bestimmte Verhaltensweisen keine „Erziehungsfehler“ sind, und erhalten praktische Strategien, um die individuellen Ressourcen der Kinder optimal zu fördern.
Lassen Sie uns gemeinsam den Blick von den Defiziten auf die Potenziale richten, um den familiären bzw. Schul-Stress zu reduzieren und das Kind bestmöglich zu fördern!



Darum geht’s
Fokus
Inhalte
- Grundlagen verstehen: Was bedeutet Neurodiversität und welche Veränderungen bringt die neue ICD-11 mit sich?
- Schwerpunkt ADHS & Autismus: Ein tiefer Einblick in die Wahrnehmungswelt der Betroffenen (inklusive der häufigen Kombination „AuDHD“ sowie Besonderheiten bei Mädchen).
- Verhalten entschlüsseln: Hintergründe zu Begriffen wie Reizüberflutung, Overload/Meltdown/Shutdown, Masking, Hyperfokus und Rejection Sensitive Dysphoria (RSD).
- Möglichkeiten und Maßnahmen: Unterstützende Maßnahmen und schulorganisatorische Instrumente (Nachteilsausgleich bzw. sonderpädagogischer Förderbedarf).
- Komorbiditäten: Warum eine späte Diagnose oft zu Folgebelastungen wie Ängsten oder Depressionen führt und wie man dem entgegenwirken kann.
Nutzen
Sie lernen, das Verhalten Ihres Kindes (wie etwa plötzliche Wutausbrüche, schwankende Vergesslichkeit oder sozialen Rückzug) durch die neurobiologische Brille zu betrachten und besser zu verstehen. Sie erhalten Informationen und alltagstaugliche Handlungsempfehlungen.
Ablauf
Infos
- Format: Fachvortrag mit anschließender Frage- und Diskussionsmöglichkeit
- Für wen: Eltern, Angehörige, Pädagog*innen, Betreuer*innen; nur Erwachsene
- Bezug zum Alter: Begleitung neurodivergenter Kinder und Jugendlicher im Alter von 10–14 Jahren
- Dauer: 3 Stunden: 2,5 Stunden Vortrag + 30 Minuten Diskussion
- Teilnehmeranzahl: max. 15 Erwachsene
- Vortragende: Mag. Julia Kober
Altersgruppen & Uhrzeiten
Alter / Zielgruppe | Uhrzeit |
Eltern / Erwachsene | 16:00–19:00 |
Abgrenzung
Das Angebot dient der allgemeinen Information und Wissensvermittlung. Es erfolgt im Rahmen von ANKERZEIT keine individuelle Diagnostik oder Behandlung.
Über Mag. Julia Kober
Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)
Lehrtherapeutin (Verhaltenstherapie)
Spezialisierungen: Neuromentale Entwicklungsstörungen (u. a. Autismus-Spektrum-Störung, ADHS), Persönlichkeitsstörungen, Traumatisierungen & chronische Erkrankungen im Erwachsenenalter
Als klinische Psychologin liegt mir das Thema Neurodivergenz besonders am Herzen, da Betroffene und Angehörige sich öfter lange damit alleingelassen fühlen. Essenzielles Wissen wird in pädagogischen und klinischen Ausbildungen noch immer kaum vermittelt, weswegen Betroffene teils spät diagnostiziert und wenig Unterstützung erhalten. Dies motiviert mich, mit fundierten Informationen und Ansätzen einen positiven Beitrag für die bestmögliche Entwicklung der Kinder zu leisten.